Ein überfüllter Kleiderschrank kostet jeden Morgen Nerven. Man sucht, schiebt Bügel hin und her und trägt am Ende doch immer dieselben Stücke. Mit etwas Systematik wird aus dem Chaos ein Schrank, in dem man auf einen Blick findet, was man braucht.
Erst aussortieren, dann ordnen
Nehmen Sie alles heraus und stellen Sie sich bei jedem Teil eine ehrliche Frage: Habe ich das im letzten Jahr getragen? Was nur noch aus Gewohnheit hängt, darf weiterziehen, sei es als Spende oder Altkleider. Dieser Schritt schafft den meisten Raum.
Sinnvoll einräumen
Sortieren Sie nicht wahllos, sondern nach Kategorien und Farben. Das spart Suchzeit und zeigt sofort, wovon Sie zu viel besitzen.
- Häufig Getragenes auf Augenhöhe platzieren
- Saisonware in Boxen nach oben oder unter das Bett
- Pullover lieber falten als hängen, das schont die Form
- Einheitliche Bügel verwenden für ein ruhiges Gesamtbild
Eine bewährte Methode gegen erneutes Überquellen ist die Eins-rein-eins-raus-Regel: Für jedes neue Kleidungsstück verlässt ein altes den Schrank. So bleibt der Bestand konstant, ohne dass Sie ständig aufräumen müssen.
Drehen Sie testweise alle Bügel verkehrt herum auf. Was Sie tragen, hängen Sie danach richtig zurück. Nach einer Saison sehen Sie genau, welche Teile Sie nie anrühren, und können beim nächsten Aussortieren mühelos entscheiden.