Viele werfen jede Woche Lebensmittel weg, ohne zu ahnen, dass oft nur die falsche Platzierung im Kühlschrank schuld ist. Denn die Temperatur ist keineswegs überall gleich. Wer weiß, wo es kälter und wo es wärmer ist, hält Vorräte deutlich länger frisch.
Jede Zone hat ihre Aufgabe
Im Kühlschrank steigt die Wärme nach oben, deshalb ist das oberste Fach am wärmsten. Hierhin gehören bereits Gekochtes, Reste und geöffnete Marmeladen. In der Mitte fühlen sich Milchprodukte und Aufschnitt wohl. Die kälteste Stelle liegt direkt über dem Gemüsefach, der ideale Platz für Fleisch und Fisch.
- Gemüsefach: Salat, Karotten, Kohl und Kräuter
- Türfächer: Butter, Eier, Saucen und Getränke
- Unterste Glasplatte: leicht verderbliche, frische Ware
Was nicht in den Kühlschrank gehört
Tomaten verlieren in der Kälte ihr Aroma und werden mehlig. Auch Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Bananen bleiben außerhalb länger genießbar. Brot wird im Kühlschrank sogar schneller altbacken als bei Zimmertemperatur.
Ein letzter Tipp: Stellen Sie ältere Vorräte immer nach vorne und neu Gekauftes nach hinten. So greifen Sie automatisch zuerst zu dem, was bald verbraucht werden sollte. Wer den Kühlschrank zudem nicht zu voll stopft, sorgt dafür, dass die Luft zirkulieren kann und die Kühlung gleichmäßig arbeitet. Schon diese kleinen Gewohnheiten sparen über das Jahr eine erstaunliche Menge an Lebensmitteln und Geld.