Sieben Stromfresser im Haushalt, die kaum jemand auf dem Schirm hat

Beim Energiesparen denken viele zuerst an den Kuehlschrank oder die Waschmaschine. Doch oft sind es die unscheinbaren Geraete und Gewohnheiten, die ueber das Jahr hinweg richtig Geld kosten. Hier sind sieben versteckte Stromfresser, die Sie wahrscheinlich unterschaetzen.

Die heimlichen Kostentreiber

  • Standby-Modus: Fernseher, Spielkonsolen und Receiver ziehen rund um die Uhr Strom, auch wenn niemand sie nutzt. Eine abschaltbare Steckdosenleiste loest das Problem in Sekunden.
  • Alter Kuehlschrank im Keller: Das Zweitgeraet fuer Getraenke laeuft oft Jahrzehnte und verbraucht ein Vielfaches moderner Modelle. Pruefen Sie, ob Sie es wirklich brauchen.
  • Waeschetrockner: Er gehoert zu den groessten Stromfressern ueberhaupt. Im Sommer und bei mildem Wetter trocknet Waesche an der Luft kostenlos.
  • Heizungspumpe: Aeltere ungeregelte Pumpen laufen oft das ganze Jahr auf voller Leistung. Ein moderner Austausch amortisiert sich meist binnen weniger Jahre.
  • Warmwasserboiler: Elektrische Durchlauferhitzer und Boiler sind teuer im Betrieb. Schon kuerzeres Duschen senkt die Kosten merklich.
  • Ladegeraete: Stecker, die ohne Geraet in der Dose bleiben, verbrauchen weiterhin etwas Strom. Ziehen Sie sie heraus, wenn sie nicht gebraucht werden.
  • Aquarium und Terrarium: Beleuchtung, Heizung und Pumpe laufen dauerhaft und summieren sich ueber das Jahr zu erstaunlichen Betraegen.

So finden Sie Ihre eigenen Stromfresser

Ein guenstiges Strommessgeraet aus dem Baumarkt zeigt Ihnen genau, wie viel ein Geraet verbraucht. Stecken Sie es zwischen Steckdose und Geraet und lassen Sie es ein paar Tage messen. Die Ergebnisse ueberraschen oft.

Notieren Sie sich die drei groessten Verbraucher und ueberlegen Sie gezielt, wo Sie ansetzen koennen. Manchmal hilft ein neues Geraet, manchmal nur eine geaenderte Gewohnheit.

Kleine Schritte, grosse Wirkung

Sie muessen nicht alles auf einmal angehen. Schon das konsequente Abschalten von Standby-Geraeten kann eine zweistellige Summe pro Jahr sparen. Energiesparen ist selten eine grosse Investition, sondern die Summe vieler kleiner, bewusster Entscheidungen.